Am Universitätsklinikum Jena wird seit 25 Jahren die therapeutische Apherese eingesetzt. Die Methode kommt zum Einsatz, wenn andere Behandlungen nicht ausreichen, etwa bei Transplantatabstoßungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen.
Der erste therapeutische Einsatz am Institut für Transfusionsmedizin geht auf das Jahr 2001 zurück. Damals wurde einem Patienten geholfen, dessen transplantierte Niere abgestoßen wurde. Heute führt das Institut nach eigenen Angaben rund 600 Apherese-Behandlungen pro Jahr durch.
Bei dem Verfahren werden krankheitsfördernde Bestandteile wie Antikörper aus dem Blut entfernt. Das Blut wird außerhalb des Körpers gefiltert und anschließend zurückgeführt.
Die Apherese spielt am UKJ unter anderem bei AB0-inkompatiblen Organtransplantationen eine Rolle. Dabei werden Antikörper gegen fremde Blutgruppen vor einem Eingriff gezielt reduziert.
Foto: UKJ
Bildunterschrift: Im Februar 2001 wurde der erste Patienten mit Transplantatabstoßung mit der therapeutischen Apherese behandelt
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