Die Friedrich-Schiller-Universität Jena widmet sich mit einer Konferenz und einer Ausstellung dem 100-jährigen Bestehen der Hilprecht-Sammlung Vorderasiatischer Altertümer. Die Ausstellung „Ausgegraben, angesammelt, ausgestellt: Wie der älteste Stadtplan der Welt nach Jena kam“ wird am Donnerstag, 25. Juni, um 18:00 Uhr im großen Ausstellungssaal der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek eröffnet.
Gezeigt werden ausgewählte Stücke aus einer der bedeutendsten Keilschriftsammlungen Deutschlands. Dazu gehören der älteste Stadtplan der Welt, ein medizinischer Text, ein rund 4.500 Jahre alter Hauskaufvertrag sowie weitere Artefakte aus der Sammlung.
Bereits um 16:00 Uhr eröffnet Enrique Jiménez die Konferenz mit einem englischsprachigen Vortrag im Hörsaal 24 des Universitätshauptgebäudes. Ausstellungseröffnung und Vortrag sind öffentlich, der Eintritt ist frei.
Die Hilprecht-Sammlung befindet sich seit 1926 im Eigentum der Universität Jena und gilt als zweitgrößte Sammlung ihrer Art in Deutschland. Die Ausstellung ist bis zum 18. Oktober in der ThULB zu sehen.
Foto: Nicole Nerger/Universität Jena
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