Während die Herzen bei den einen höherschlagen, haben andere vielleicht gerade negative Emotionen zu bewältigen oder leiden sogar körperlich unter dem Broken-Heart-Syndrom. Brustenge, Herzschmerz, Atemnot und Schwindelgefühl sind Symptome. Deshalb kann ein Broken-Heart-Syndrom auf den ersten Blick mit einem Herzinfarkt oder einer akuten Herzschwäche verwechselt werden. Das Tückische ist laut Prof. Dr. Paul Christian Schulze, Direktor der Klinik für Innere Medizin I, dass Muskelgewebe, die Reizleitung und Blutgefäße normal wirken, aber die Funktion gestört ist. Klarheit verschaffe die moderne Herzbildgebung. Die gute Nachricht, das Broken-Heart-Syndrom kann mit der Zeit heilen und gut behandelt werden, indem herzentlastende Medikamente eingesetzt werden.
Ums Herz geht’s auch in der Jenaer Abendvorlesung am 28. Februar 2024: „Haben Herz-Kreislauf-Erkrankungen ihren Schrecken verloren?“. Dieser Frage stellt sich Prof. Dr. Paul Christian Schulze in seinem Vortrag. Er erklärt, welche Chancen die moderne universitäre Herz-Kreislaufmedizin bieten kann.
Foto: UKJ
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