Fichten wehren sich mit einem Mix aus Monoterpenen, typischen Bestandteilen ihres Harzes, gegen Borkenkäfer und deren begleitende Pilze. Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass einzelne Monoterpene meist nur gegen eine der beiden Bedrohungen wirken – entweder gegen Käfer oder gegen Pilze. Mischungen dieser Stoffe erwiesen sich hingegen als deutlich wirksamer. Die Ergebnisse belegen Synergieeffekte und bestätigen die Theorie, dass Pflanzen vielfältige Abwehrstoffe produzieren, um sich gegen verschiedene Angreifer gleichzeitig zu schützen. Angesichts der großen Schäden in Thüringens Wäldern – 88 Prozent des Schadholzes entfallen auf Fichten – liefern die Erkenntnisse wichtige Hinweise für die Entwicklung natürlicher Pflanzenschutzmittel.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite des Max-Planck-Institut für chemische Ökologie: https://www.ice.mpg.de/219418/forest-beetles-and-friends
Foto: Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
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