An der Universität arbeitet die Forschungsgruppe „DeKarbon“ unter Leitung von Prof. Dr. Martin Oschatz an neuen Methoden zur Rückgewinnung und Nutzung von Kohlenstoffdioxid aus Luft und Industrieabgasen. Damit soll der Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases verringert und seine Konzentration in der Atmosphäre gesenkt werden. Eine Möglichkeit dafür ist die CCU-Technologie zur Kohlenstoffabscheidung und -nutzung. Dabei wird das CO2 zunächst aus Abgasen oder der Luft eingefangen und abgeschieden. Anschließend kann es gespeichert oder zur Herstellung von Stoffen wie Methan, Benzin, Diesel, Kerosin und anderen Grundchemikalien verwendet werden. Das Forschungsprojekt „DeKarbon“ wird vom Freistaat aus Mitteln des Programms FTI-Thüringen mit 980.000 Euro gefördert und durch den Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert. Es soll noch bis Ende 2025 laufen. ra
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