Wenn andere Orientierungshilfen fehlen, bauen Wüstenameisen höhere Nesthügel. So wird futtersuchenden Arbeiterinnen die Rückkehr ins Nest erleichtert. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie jetzt herausgefunden. Wüstenameisen leben in den unwirtlichen Salzpfannen Nordafrikas. Für die Futtersuche müssen sie weit in die Wüste hineinlaufen. Die Forscher nutzten ein auf den Boden gemaltes Gitternetz, um die letzten Meter zurück ins Nest genau verfolgen zu können. Dabei kam zweifelsfrei heraus, dass die Nesthügel wichtige visuelle Orientierungshilfen sind. Wurden sie entfernt, fanden weniger Ameisen zurück ins Nest. Währenddessen begannen ihre Nestgenossen gleichzeitig damit, die Nesthügel wiederaufzubauen. Platzierten die Wissenschaftler hingegen künstliche Landmarken in Form kleiner schwarzer Zylinder, bauten die Ameisen keine neuen Hügel. jk
Foto: Markus Knaden
Ob in der Mongolei, auf Vanuatu oder in Deutschland: Die Beziehung zwischen Menschen und Hunden ähnelt... [zum Beitrag]
Forschende des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) in Jena haben eine neue... [zum Beitrag]
Die Rechtswissenschaftlerin Prof. Isabelle Ley lehrt künftig Öffentliches Recht, Völkerrecht und... [zum Beitrag]
Forschende von INNOVENT in Jena haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Oxid- und Sulfidschichten auf... [zum Beitrag]
Die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt hat fünf Forschende der... [zum Beitrag]
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena widmet sich mit einer Konferenz und einer Ausstellung dem... [zum Beitrag]
Der international renommierte Erdsystemforscher Prof. Dr. Hanqin Tian wurde mit dem... [zum Beitrag]
Forschende der Universität Jena haben einen Schlüsselmechanismus der Embryonalentwicklung bei... [zum Beitrag]
Wer in einem Labor neue Stoffe entwickelt, steht oft vor einer kniffligen Frage: Was ist am Ende... [zum Beitrag]
Besuchen Sie uns, auch gerne hier
Ihre Meinung ist uns sehr wichtig, teilen Sie diese mit Uns !