Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Tomoki Nakamura (Japan) hat Bodenproben untersucht, die die japanische Raumsonde Hayabusa-2 auf dem Asteroiden Ryugu einsammelte. Prof. Dr. Falko Langenhorst von der Universität Jena gehörte zu der Gruppe, die aus der Analyse des außerirdischen Materials Erkenntnisse über die Entstehung des Asteroiden und die einzigartigen Prozesse gewann, die sich in den ersten fünf Millionen Jahren nach der Geburt unseres Sonnensystems abspielten. Unter einem Transmissions-Elektronen-Mikroskop untersuchte der Jenaer Forscher in den Bruchstücken vom steinernen Kleinplaneten Minerale, die in astronomischen Dimensionen sehr konkrete Aussagen zur „Geburtsstunde“ des Asteroiden zulassen. Was dabei wann und wo in unserem Sonnensystem passierte, davon berichtet das „Stone“-Team jetzt erstmals in einem Artikel in „Science“. cd/Foto: Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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