Chemiker der Universität Magdeburg haben gemeinsam mit Molekularmedizinern des Uniklinikums Jena einen neuen und vielversprechenden Therapieansatz gegen lebensbedrohliche Lungeninfektionen gefunden. Statt krankheitserregende Bakterien oder Pilze allein mit Antibiotika und Antimykotika zu bekämpfen, ist es ihnen in Experimenten gelungen, gezielt deren gefährlichstes Werkzeug auszuschalten: Zellgifte, die die Zellen in der Lunge zerstören und den Mikroorganismen anschließend ermöglichen, sich auszubreiten.
Das Forschungsteam konnte zeigen, dass synthetisch veränderte Sterole, also cholesterinähnliche natürliche Bestandteile der Zellmembran, das Gift abfangen und deaktivieren können, bevor es Gewebe schädigt. Gleichzeitig stabilisiert es die Zellmembran und macht die Körperzellen widerstandsfähiger. Die Forscher gehen davon aus, dass so künftig invasive Lungeninfektionen medikamentös gezielt abgeschwächt, intensivmedizinische Behandlungsergebnisse verbessert und das Gesundheitssystem deutlich entlastet werden können.
Foto: Augenwerke Fotografie/Nadine Grimm
Das Infrarot-Teleskop „Nancy Grace Roman“ der amerikanischen Weltraumbehörde NASA, unterstützt durch die... [zum Beitrag]
Babys und kleine Kinder riechen für ihre Eltern besonders angenehm – doch mit der Pubertät geht dieser... [zum Beitrag]
Eigentlich ist unsere Immunabwehr ein ausgeklügeltes System, das uns vor Krankheitserregern schützt. Doch... [zum Beitrag]
Unter Umweltbedingungen, wie sie im interstellaren Raum herrschen, beschleunigen die Reaktionsprodukte von... [zum Beitrag]
Die elektronische Patientenakte (ePA) und die digitale Rentenübersicht (dRü) sollen Bürger informieren,... [zum Beitrag]
Wenn die ESA-Erdbeobachtungsmission FLEX am 15. September 2026 planmäßig ins All startet, fliegen auch... [zum Beitrag]
Menschen in einer Partnerschaft sind im Durchschnitt zufriedener als Singles. Doch gilt dieser Unterschied... [zum Beitrag]
Was passiert im Körper und wo genau? Eine Antwort auf beide Fragen können sogenannte SPECT/CT-Geräte... [zum Beitrag]
Die Alpen sind eine tektonisch aktive Region, wobei sie sich gegenwärtig vergleichsweise langsam und nicht... [zum Beitrag]
Besuchen Sie uns, auch gerne hier
Ihre Meinung ist uns sehr wichtig, teilen Sie diese mit Uns !