Forschende aus Jena und Ulm haben ein Material entwickelt, das Sonnenenergie mehrere Tage speichern und später in Wasserstoff umwandeln kann. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht.
Kern der Entwicklung ist ein wasserlösliches Copolymer, das Energie nach der Belichtung speichert. Wird dem System später Säure und ein Katalysator zugesetzt, entsteht Wasserstoff auch ohne Sonnenlicht. Laut Angaben erreicht das Verfahren eine hohe Effizienz und kann durch Änderung des pH-Werts mehrfach geladen und genutzt werden.
Beteiligt waren unter anderem die Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Leibniz-Institut für Photonische Technologien. Das Projekt lief im Rahmen des Forschungsverbunds "CataLight", der sich mit lichtgetriebener Katalyse und der Herstellung von grünem Wasserstoff beschäftigt.
Die Entwicklung gilt als möglicher Ansatz für künftige Energiespeicher und industrielle Anwendungen.
Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Uni Ulm.
Foto: Elvira Eberhardt / Uni Ulm
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