In einer Langzeitauswertung des Post-COVID-Zentrums am Uniklinikum zeigten gut 90 Prozent der mehr als 1.000 betrachteten Patienten vielfache Langzeitsymptome nach einer COVID-19-Erkrankung. Weit über die Hälfte berichtete von Symptomen wie Erschöpfung und Konzentrationsschwäche, die über die Zeit leicht abnahmen. Auch nach über einem Jahr leidet etwa ein Fünftel der Betroffenen an ME/CFS, einer durch Infektionen ausgelösten schweren neuroimmunologischen Erschöpfungserkrankung. Betroffen sind etwa fünf bis zehn Prozent der Menschen, die sich mit Corona infiziert haben. Die Verfasser der Studie betonen, wie wichtig die Entwicklung langfristiger Therapieansätze ist. jk
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