Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung und der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben neue Hinweise auf die Route von Hannibals Alpenüberquerung gefunden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ veröffentlicht.
Das Forschungsteam untersuchte mithilfe von Computermodellen, welche Alpenroute für Hannibals Armee mit rund 40.000 Soldaten, 7.000 Pferden und 37 Kriegselefanten den geringsten Energieaufwand bedeutet hätte. Demnach spricht vieles für den Col de la Traversette. Diese Route wäre nach den Berechnungen kürzer und energieeffizienter gewesen als andere bislang diskutierte Wege.
Die Wissenschaftler berechneten außerdem, wie stark Soldaten und Elefanten durch den Marsch belastet worden wären. Demnach hätten die Soldaten auf der wahrscheinlichsten Route rund ein Fünftel ihrer Körperfettreserven verloren.
Die Studie zeigt, wie moderne Analysemethoden helfen können, neue Einblicke in historische Ereignisse zu liefern.
Weiter Informationen zur Studie finden Sie hier: https://www.uni-jena.de/430738/wie-brachte-hannibal-seine-elefanten-ueber-die-alpen
Foto: Robbie Labanowski, Save the Elephant
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