Nachrichten

Mechanismus von Kortison-Behandlungen untersucht

Datum: 22.08.2023
Rubrik: Wissenschaft

Ein Forschungsteam der Uni hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Harvard Medical School die Funktionsweise von Kortison-Behandlungen bei Entzündungen untersucht. Kortisonpräparate kommen sowohl bei akuten Problemen wie etwa Sportverletzungen als auch bei chronischen Erkrankungen wie Asthma oder Diabetes zum Einsatz. Allerdings kann Kortison nur zeitlich begrenzt verabreicht werden, da die Wirkung schnell nachlässt und langfristiger Gebrauch zu Organschäden führt. Die Forscher haben jetzt den genauen Wirkmechanismus untersucht, um die optimale Zeitspanne von Kortison-Behandlungen zu ermitteln. Sie fanden heraus, wie genau Kortison körpereigene Enzyme zur Bildung entzündungsauflösender Botenstoffe beeinflusst. Während eine Kortison-Behandlung zu Beginn förderlich ist, schaltet der Stoff die Bildung eines bestimmten entzündungshemmenden Enzyms bei längerer Behandlungsdauer ab. An dieser Stelle könnten neue Therapieansätze entwickelt werden. jk

Foto: Anne Günther / Universität Jena

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Prof. Popp für biophotonische...

Die internationale Gesellschaft für Optik und Photonik SPIE verleiht Prof. Dr. Jürgen Popp,... [zum Beitrag]

Thüringen investiert in Gründungen...

Der Freistaat Thüringen fördert das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH, das von der... [zum Beitrag]

Neue Dialogreihe „L³“ startet an der...

Mit der neuen Dialogreihe „L³“ laden die Profillinien Light, Life, Liberty der Universität Jena die... [zum Beitrag]

Das Chile-Bild im deutschen Fernsehen

Wie entstehen Vorstellungen über andere Länder und Kulturen – und welche Rolle spielen Film und Literatur... [zum Beitrag]

Intensivmedizin ausgezeichnet

Jährlich werden über 2.500 Patienten am Universitätsklinikum Jena in der Klinik für Anästhesiologie und... [zum Beitrag]

Gezielte Aktivierung statt Dauerbetrieb

Antibiotika-Resistenzen zählen zu den größten globalen Gesundheitsrisiken. Ein Forschungsteam der... [zum Beitrag]

„Romeo“ ist wieder einsatzbereit

Das Terminal des Ionenbeschleunigers „Romeo“ am Institut für Festkörperphysik der... [zum Beitrag]

Neues Forschungsprojekt AVATAR-Transfer

In Jena ist Anfang 2026 das Verbundprojekt AVATAR-Transfer gestartet. Ziel ist es, Forschungsergebnisse... [zum Beitrag]

100. CAR-T-Zell-Therapie am UKJ

Bei der CAR-T-Zell-Therapie werden körpereigene T-Zellen gentechnisch so verändert, dass sie Krebszellen... [zum Beitrag]