Das Altern ist ein sehr komplexer Prozess, der von einer Vielzahl von internen und externen Faktoren beeinflusst wird. Ein grundlegendes Verständnis des Alternsprozesses und dem damit einhergehenden Auftreten alternsassoziierter Krankheiten ist daher zwingend erforderlich, um Lösungsansätze für ein gesundes Altern entwickeln zu können.
Unter der Leitung von Dr. Maria Ermolaeva konnte die Forschungsgruppe „Stresstoleranz und Homöostase“ am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena in Studien an Fadenwürmern nachweisen, dass milde Stressoren, wie z.B. die Bestrahlung mit UV-Licht oder der Kontakt mit pathogenen Mikroben die Tiere gesünder machte als die Kontrollgruppe ohne Stress. Dr. Ermolaeva erhielt nun den ERC Consolidator Grant der EU in Höhe von 2 Millionen Euro. Somit kann sie in den nächsten fünf Jahren im Rahmen des geförderten LifeLongFit-Projektes forschen, wie man die Gesundheit im Altern verbessern kann. Mit der Förderung entstehen außerdem bis zu vier neue Stellen am FLI. CU
Foto FLI/Nadine Grimm
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