Materialforscher der Universität Jena haben computergestützte Methoden für die Entwicklung neuer Gläser entwickelt. Die Besonderheit von Glas besteht darin, dass es aus Mischungen beinahe aller Elemente des Periodensystems hergestellt werden kann. Die Bestandteile müssen sich lediglich gemeinsam schmelzen lassen. Diese Schmelze wird anschließend schnell abgekühlt. Das so entstandene Glas besitzt anders als kristalline Materialien keine geordnete innere Struktur. Stattdessen bleiben seine atomaren Bestandteile nach dem Abkühlen mehr oder weniger so angeordnet, wie sie auch im flüssigen Zustand vorlagen. Deshalb sind oft langwierige Optimierungsprozesse notwendig, um chemische Rezepte für Gläser mit angepassten Eigenschaften zu finden. Durch die jetzt entwickelte, neue Methode kann bei der der Entwicklung verbesserter Gläser Zeit und Energie gespart werden. jk
Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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