Einem internationalen Forschungsteam ist es gelungen, eines der Rätsel der Evolution zu lösen. Die Wissenschaftler gingen der Frage nach, weshalb sich der Lebenszyklus von Tierarten deutlich voneinander unterscheidet. Speziell ging es um die Frage, weshalb vor allem wirbellose Tiere während ihrer Individualentwicklung ein Larvenstadium durchlaufen. Diese vielfältigen Larven verwandeln sich später in das erwachsene Tier. Hingegen entwickeln sich bei Wirbeltieren wie dem Menschen die Nachkommen direkt zu einer kleineren Version der Erwachsenen. Im Fokus der Untersuchung standen drei Arten von wirbellosen Meereswürmern. Der Zoologe und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Andreas Hejnol von der Universität Jena gehört zu den Autoren der Studie, die jetzt im renommierten Journal „Nature“ veröffentlicht wurde. Beteiligt waren Forscher aus England, Wales, Japan, Norwegen und Deutschland. cd/Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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