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Frühgeborenen bessere Chancen im Leben geben

Datum: 19.12.2022
Rubrik: Wissenschaft

In Deutschland müssen Ärzte bei etwa 200 von 800 sehr unreifen Frühgeborenen jährlich meist wegen einer Infektion die Nahrung durch einen künstlichen Darmausgang aus- und an anderer Stelle wieder zurückleiten, um den Darm zu entlasten. Aktuell funktioniert das nur manuell, was keine kontinuierliche Überführung garantiert, sehr pflegeintensiv ist und die Entwicklung der Babys beeinträchtigt. Ein interdisziplinäres Jenaer Team von Universität, Universitätsklinikum und koordiniert durch die Ernst-Abbe-Hochschule will deshalb ein miniaturisiertes Transportsystem mit ultraschall- und photonikbasierter Sensorik entwickeln, das die kontinuierliche Überführung und Analytik des ausgeleiteten Darminhalts ermöglicht. So entsteht eine völlig neue Datenbasis, die bessere medizinische Behandlungsmöglichkeiten für Frühgeborene zulässt. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt „INTACT“ für zwei Jahre mit insgesamt 750 000 Euro. cd/Foto: Jens Meyer/Universität Jena

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