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Wie Bildungsinnovationen dauerhaft wirken

Datum: 08.06.2026
Rubrik: Wissenschaft

Rund 250.000 Jugendliche schaffen derzeit jährlich nicht den direkten Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung. Besonders betroffen sind Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf. Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersuchen nun gemeinsam mit den Universitäten Paderborn und Rostock in den kommenden drei Jahren, wie Bildungsinnovationen langfristig an Schulen verankert werden können. Das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend fördert das Projekt „Inklusion vor Ort“ mit rund 800.000 Euro. Grundlage ist das Vorgängerprojekt „SeiP“, das Methoden zur stärkenorientierten Kompetenzerfassung für benachteiligte Jugendliche entwickelt hat. Die Forschenden wollen analysieren, welche Bedingungen den Transfer in die Praxis erleichtern. Erste Untersuchungen erfolgen an einem Berufskolleg in Gelsenkirchen, später auch an weiteren Einrichtungen, unter anderem in Thüringen.

 

Foto: Nicole Nerger/FSU Jena

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