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Studie zu Therapie-Effekten bei Lese-Rechtschreibstörung

Datum: 15.01.2020
Rubrik: Wissenschaft

Eine Lese-Rechtschreibstörung erschwert nicht nur den Schulalltag. Betroffene Kinder und Jugendliche haben bis ins Erwachsenenalter große Schwierigkeiten, Wörter orthografisch richtig zu schreiben und sich Textinhalte durchs Lesen zu erarbeiten. Dass die Störung kein Zeichen eingeschränkter Begabung ist, hat sich inzwischen auch außerhalb der Fachwelt herumgesprochen. Sie kann behandelt werden, je früher, desto besser, sagt Dr. Carolin Ligges vom Universitätsklinikum Jena. Die Psychologin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, die seit vielen Jahren dazu forscht, hat in einer Ende 2018 beendeten Studie den Effekt einer gezielten Therapie bei betroffenen Zweit- und Drittklässlern untersucht. Eine besondere Förderung sollte so früh wie möglich einsetzen, also schon möglichst in der ersten Klasse, und sei jahrelang erforderlich. cd/Foto: Szabó

 

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