In einem Nachruf würdigen die Universität Jena und das Universitätsklinikum den im Alter von 93 Jahren verstorbenen Medizin-Professor Dietfried Jorke. Er habe sich große Verdienste um die Entwicklung des Klinikums und im Demokratisierungsprozess der Universität erworben. Als Leiter des Aufbaustabes für die Klinik für Innere Medizin legte der Hämatologe und Onkologe den Grundstein für den Medizincampus in Lobeda. In der Wendezeit gehörte Jorke zu den treibenden Kräften im Demokratisierungsprozess der Alma Mater Jenensis. Jorkes Verdienste würdigte die Universität mit der Verleihung der Ehrensenator-Würde. Dietfried Jorke verkörperte zugleich den patientenzugewandten Arzt, den akademischen Lehrer, den fähigen Medizinmanager und den aufrechten, bürgerlichen Demokraten. cd/Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
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