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Förderung für Jenaer und Würzburger Pilz-Forschung wird fortgesetzt

Datum: 31.05.2017
Rubrik: Wissenschaft

Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität, des Universitätsklinikums und des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (HKI) arbeiteten seit Oktober 2013 gemeinsam mit Kollegen aus Würzburg sehr erfolgreich im Kampf gegen die krankheitserregenden Pilze zusammen. Nun kann der einzige Sonderforschungsbereich seine Arbeit fortsetzen, da die Deutsche Forschungsgemeinschaft den sogenannten Transregio „FungiNet" der Universität Jena positiv bewertete und für eine zweite Förderphase gut 9,5 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Bisher konnten sie das erste Pilzgift bei Candida albicans, einem der häufigsten Auslöser von schweren Pilzinfektionen in Europa, identifizieren. „Damit machten wir einen bedeutenden Schritt, um die Krankheitsmechanismen infektiöser Pilze besser zu verstehen und künftig verbesserte Therapien ableiten zu können", erklärte Prof. Dr. Axel Brakhage, Sprecher des Sonderforschungsbereichs. Pilzinfektionen sind eine große Gefahr und fordern pro Jahr etwa so viele Todesfälle wie Malaria oder Tuberkulose.

Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

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