Internationale Studenten bieten ein erhebliches Potential für die Fachkräftesicherung in Thüringen. Damit sie bleiben, braucht es jedoch mehr als attraktive Arbeitsplätze. Eine Studie der Universität Jena zeigt, was Unternehmen, Hochschulen und weitere Akteure tun können, damit aus dem Studienort ein langfristiger Arbeits- und Lebensmittelpunkt wird.
Entscheidend sind gute Deutschkenntnisse, Kenntnisse über Bewerbungsprozesse, frühzeitige Kontakte zu regionalen Unternehmen und eine Unternehmenskultur, die internationale Beschäftigte willkommen heißt. Hochschulen können internationale Studierende gezielt auf den Berufseinstieg vorbereiten; Unternehmen wiederum können ihre Rekrutierungsprozesse und Arbeitsbedingungen stärker für internationale Bewerber öffnen.
Das sind zentrale Handlungsempfehlungen des Forschungsprojekts „ARAPiS“. Im Projekt wurde untersucht, welche Faktoren den Übergang internationaler Studenten in den Thüringer Arbeitsmarkt erleichtern und welche Hürden ihm entgegenstehen.
Der Abschlussbericht mit den ausführlichen Handlungsempfehlungen ist unter https://career.uni-jena.de/5214/arapis abrufbar.
Foto: Christoph Worsch/Universität Jena
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