Ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie hat eine bislang unbekannte Strategie bestimmter Pilze entdeckt, mit der sie die Abwehrstoffe von Fichten unschädlich machen. Diese Pilze werden von Borkenkäfern in die Bäume eingeschleppt und erleichtern den Käfern so das Eindringen. Die Forschenden konnten zeigen, dass viele dieser Pilze die chemischen Abwehrstoffe der Bäume verstoffwechseln und sich schnell in der Borke ausbreiten können. Der Pilz, der die Fichtenabwehrstoffe am effektivsten durch Anbindung von Ribose neutralisieren konnte, gedieh besonders gut in der Fichtenborke. Die Ergebnisse könnten dabei helfen, neue Wege zur Bekämpfung von Borkenkäferplagen in europäischen Wäldern zu finden.
Foto: Benjamin Weiss/Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
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