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Den epigenetischen Uhren auf der Spur

Datum: 17.07.2026
Rubrik: Wissenschaft

Das biologische Alter eines Menschen kann von seinem tatsächlichen Lebensalter abweichen. Lebensstil, Umweltfaktoren oder Erkrankungen können den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen. Um solche Unterschiede zu messen, nutzt die Forschung sogenannte epigenetische Uhren. Sie untersuchen chemische Markierungen auf der DNA, sogenannte DNA-Methylierungen, und können daraus das biologische Alter bestimmen. Warum diese Methode so zuverlässig funktioniert, war bislang jedoch nicht vollständig geklärt.

Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben deshalb gemeinsam mit internationalen Partnern die biologischen Grundlagen etablierter epigenetischer Uhren untersucht. Dabei konzentrierten sie sich auf Bereiche der DNA, die an der Steuerung von Genen beteiligt sind.

Auf dieser Grundlage entwickelte das Team die neue „TFMethyl Clock“. Das Modell soll eine hohe Genauigkeit bei der Bestimmung des biologischen Alters mit besseren Einblicken in die zugrunde liegenden Alterungsprozesse verbinden. Die Forschenden fanden dabei unter anderem Hinweise auf die Beteiligung von Signalwegen des Fettsäurestoffwechsels und von Entzündungsprozessen.

Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nucleic Acids Research“ veröffentlicht.

Quelle:  idw-online.de/de/news874681

Bild: FLI / Tushar Patel, KI-generiert mit ChatGPT

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