Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena hat eine bislang unbekannte Eigenschaft des Feuersalamanders entdeckt: Die Tiere fluoreszieren unter ultraviolettem Licht. Dabei erscheinen vor allem Unterseite, Körperseiten und Hautabsonderungen türkisblau. Das Leuchten hängt mit Drüsenstrukturen zusammen und bleibt in den Sekreten teils länger als 24 Stunden erhalten. Auch Stoffe im Blut und in den Drüsen zeigen Fluoreszenz. Welche Funktion dieses Phänomen hat, ist noch offen. Die Forschenden vermuten, dass es bei Kommunikation, Paarung oder der Warnung vor Fressfeinden eine Rolle spielen könnte. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Royal Society Open Science“ veröffentlicht.
Originalpublikation: https://doi.org/10.1098/rsos.251991
Foto: Museu de Ciències Naturals de Barcelona/Bernat Burriel-Carranza
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