Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena haben neue Einblicke in den Alterungsprozess von Zellen gewonnen. Im Mittelpunkt stehen die Mitochondrien, die als „Kraftwerke der Zelle“ für die Energieversorgung verantwortlich sind.
Die Studie zeigt, dass ein bestimmter Bestandteil der Zellmembran – das Lipid Phosphatidylcholin – eine entscheidende Rolle für die Funktionsfähigkeit dieser Mitochondrien spielt. Mit zunehmendem Alter wird dieser Stoff im Körper weniger produziert. In der Folge verlieren die Mitochondrien ihre Fähigkeit, sich flexibel zu vernetzen und effizient Energie bereitzustellen.
Experimente mit Modellorganismen belegen, dass sich diese altersbedingten Veränderungen zumindest teilweise rückgängig machen lassen. Durch die Zufuhr des Nährstoffs konnten Struktur und Leistung der Mitochondrien wieder verbessert werden.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Prozesse des Alterns beeinflussbar sein könnten. Ob sich daraus konkrete Ansätze für Therapien oder Ernährungsempfehlungen ableiten lassen, müssen weitere Studien zeigen. Die Untersuchung wurde in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.
Quelle: https://idw-online.de/de/news871237
Foto: FLI / Kerstin Wagner; KI-generiert mit Google Gemini
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