Häufigere starke Stürme zerstören immer größere Flächen des Amazonas-Regenwalds und tragen damit wesentlich zum Waldsterben bei. In einer neuen Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena wurden im gesamten Amazonasbecken Sturmschäden aus den Jahren 1985 bis 2020 kartiert und berechnet. Die Forscher fanden heraus, dass sich die Zahl der großen Sturmschäden, auch Windwurf genannt, und die Gesamtfläche der betroffenen Wälder im untersuchten Zeitraum etwa vervierfacht hat. Die Studie zeigte jedoch große Schwankungen bei den Windwurfereignissen zwischen verschiedenen Jahren. Diese können nicht durch die üblichen Ursachen von Klimaschwankungen im Amazonasgebiet, wie El Niño und La Niña, erklärt werden. Es gibt also noch viel Forschungsbedarf zu Windwürfen.
Foto: ATTO/MPI-BGC
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