Bei der CAR-T-Zell-Therapie werden körpereigene T-Zellen gentechnisch so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen. Anschließend werden sie den Patienten als Infusion zurückgegeben, damit die neuen T-Zellen dort ihre Arbeit aufnehmen. Während zu Beginn der neuartigen Krebstherapie im Jahr 2019 etwa zehn bis 15 Personen pro Jahr in der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Jena behandelt wurden, ist die Zahl mittlerweile auf etwa 50 Menschen jährlich gestiegen. Wilhelm Schülein aus Franken ist der 100. Patient seit 2019. Drei Monate nach der Behandlung bestätigt der PET-CT-Scan die Hoffnung des 69-Jährigen: keine Krebszellen mehr zu sehen.
Fotos: Rodigast/UKJ
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