Nachrichten

Genom des Grönlandhais entschlüsselt

Datum: 11.09.2024
Rubrik: Wissenschaft

Nur wenige komplexe Tiere können den Menschen überleben, z.B.  Riesenschildkröten wie Jonathan, ein 191-jähriges Exemplar, das derzeit auf St. Helena lebt. Doch diese Rekorde verblassen im Vergleich zum Grönlandhai. Mit einer geschätzten Lebenserwartung von etwa 400 Jahren ist der Grönlandhai das langlebigste Wirbeltier der Welt. Ein internationales Forscherteam mit Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Kopenhagen und anderen hat das Genom dieser besonderen Art sequenziert und erste Ergebnisse veröffentlicht. Erste Analysen deuten darauf hin, dass die Fähigkeit des Grönlandhais, seine DNA zu reparieren, einer der Schlüssel zu seiner extremen Langlebigkeit sein könnte.

Foto: John Fleng Steffensen

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Kommunikationsnetzwerk bei Amöben

Soziale Amöben können benachbarte Zellen durch winzige Membrantunnel miteinander verbinden. Das hat ein... [zum Beitrag]

Wachstum des Amazonas-Regenwaldes...

Der Amazonas-Regenwald könnte seine wichtige Rolle als natürliche CO₂-Senke möglicherweise länger... [zum Beitrag]

Romantische Partnerschaft als Therapie

Die gemeinhin als sozial unerwünscht betrachteten Persönlichkeitseigenschaften Machiavellismus,... [zum Beitrag]

Forschung trifft Businessplan

Die Carl-Zeiss-Stiftung investiert in den kommenden drei Jahren weitere 14 Millionen Euro in den... [zum Beitrag]

Hackathon zur Quantankommunikation

Was ist Quantenkommunikation und wie sicher ist sie wirklich? Dieser Frage widmete sich ein zweitägiger... [zum Beitrag]

Mitteldeutsches Krebszentrum...

Die Krebsmedizin auf Spitzenniveau für Patienten in Mitteldeutschland ist weiterhin gesichert: Nach einer... [zum Beitrag]

Jubiläumsausstellung – „100 Jahre...

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des ehemaligen Umspannwerks gibt es im August eine Sonderausstellung... [zum Beitrag]

Tautenburger Astronomin an...

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Thüringer Landessternwarte Tautenburg hat ein... [zum Beitrag]

Mit Blütenduft ins Bienennest

Larven des Schwarzblauen Ölkäfers ahmen den Duft von Blüten nach, um Wildbienen anzulocken. Das hat ein... [zum Beitrag]