Forscher des Leibniz-IPHT haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, Nanopartikel mit bislang unerreichter Präzision zu beobachten. Mithilfe optischer Spezialfasern identifizierten sie einen neuen Lichtzustand, der eine gleichmäßige Ausleuchtung entlang der gesamten Faserlänge ermöglicht. Für die Erzeugung der benötigten Lichtintensitäten in optischen Fasern sind ausgeklügelte Nanostrukturierungen in Form flüssigkeitsgefüllter Nanokanäle im Faserkern nötig. Diese können zur Echtzeit-Erkennung und -Zählung von Nanoobjekten verwendet werden. Mit ihrer Untersuchung zeigten die Forscher den Nutzen der faserunterstützten Nanopartikel-Tracking-Analyse, kurz FaNTA. In der praktischen Anwendung lassen sich etwa schnell diffundierende Partikel wie Viren, deren Anzahl und Größenverteilung sowie chemische Reaktionen sehr genau bestimmen. jk
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