Bienenwölfe sind eine faszinierende Gattung der Grabwespen: Die Weibchen fangen Honigbienen, lähmen sie mit einem Stich und schleppen sie in unterirdische Bruthöhlen. Dort legen sie dann ihre Eier ab, wobei die Bienen den schlüpfenden Larven als Nahrung dienen. In ihren Antennen beherbergen die Bienenwolf-Weibchen symbiotische Bakterien. Diese sondern einen Antibiotika-Cocktail ab, der die Bienenwolf-Larven schützt. Allerdings geben die Eier giftiges Stickstoffmonoxid frei, um die Bruthöhle schimmelfrei zu halten und eine lange Haltbarkeit der Bienen als Nahrung zu gewährleisten. Forscher des MPI für chemische Ökologie in Jena und der Universität Mainz haben jetzt untersucht, wie die Bakterien vor diesem Giftstoff geschützt werden. Dabei zeigte sich, dass die Bakterien in den Antennen der Bienenwölfe von Kohlenwasserstoff umgeben werden, der das giftige Gas von ihnen fernhält. jk
Foto: Erhard Strohm, Universität Regensburg
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