Eine vom Uniklinikum initiierte Studie hat die Verträglichkeit und die Wirksamkeit einer neuen Kombinationstherapie für Prostatakrebs überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass eine neue Wirkstoffkombination zu einer Rückbildung von Metastasen führt und das Fortschreiten der Erkrankung effektiver hemmt als bisherige Behandlungsmethoden. Das ist gerade bei Prostatakrebs von großer Bedeutung, da die Krankheit oft sehr spät erkannt wird. Die neue Behandlung setzt auf eine zeitlich begrenzte ambulante Chemotherapie, den Entzug des männlichen Sexualhormons Testosteron und eine zusätzliche Behandlung mit einem neu zugelassenen Hormonpräparat. Dadurch wird der Krebs gleich dreifach am Wachstum gehindert. jk
Foto: Michael Szabó/UKJ
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