Die Universität hält an ihren Empfehlungen zur geschlechtergerechten Sprache fest. Das gab Präsident Walter Rosenthal bekannt. Er begründete diesen Schritt mit den Auswirkungen von Sprache auf die soziale Wahrnehmung und das Verhalten. Den Universitätsangehörigen sei es aber weiterhin erlaubt, selbst zu entscheiden, ob sie gendern wollen oder nicht. Rosenthal betonte, dass niemanden durch einen Verzicht auf das Gendern ein Nachteil entsteht. Vorangegangen war eine Empfehlung des Thüringer Landtags. Sie war mit einer knappen Mehrheit von zwei Stimmen beschlossen worden. Darin werden unter anderem Gerichte, Schulen und Hochschulen zum Verzicht auf das Gendern aufgefordert. Der Beschluss geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurück ist als Appell formuliert, hat also keine Gesetzeskraft. jk
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