Während Operationsschmerzen meist nach wenigen Tagen verschwinden, entwickeln sich bei einigen Patienten chronische Schmerzen. Ein holländisch-deutsches Forschungsteam unter Beteiligung der Schiller-Universität hat jetzt Warnhinweise für diese Chronifizierung erforscht. Neben Risikofaktoren wie Operationen am Skelettsystem und der Einnahme von Opioiden vor der OP fielen vor allem zwei Faktoren auf. So war das Risiko stark erhöht, wenn Patienten 14 Tage nach einer Operation immer noch über Schmerzen klagten, vor allem aber, wenn sie dabei berichteten, dass sich ein Kältereiz als schmerzhaft anfühlt. Durch die Warnhinweise sollen frühzeitig präventive Maßnahmen eingeleitet werden können. Im nächsten Schritt soll nun untersucht werden, welche Verfahren eine Chronifizierung verhindern können.
Foto: Michael Szabó/UKJ
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