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Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit

Datum: 14.01.2022
Rubrik: Wissenschaft

Das Bundesamt für Statistik hat bekanntgegeben, dass 2021 erstmals seit 1946 mehr als eine Million Menschen pro Jahr in Deutschland gestorben sind. Damit gebe es eine Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren, die sich nicht durch die Alterung der Bevölkerung erklären lasse. Forscher am Fachbereich Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule Jena haben den Zusammenhang zwischen der Impfquote und der Übersterblichkeit in den Bundesländern anhand einer Korrelationsanalyse untersucht. Die Analyse beruht auf der Sonderauswertung des statistischen Bundesamtes zu den Sterbefällen von 2016 bis 2021. Aufgrund strenger Kontaktbeschränkungen wird das Jahr 2020 als nicht repräsentativ erachtet. Die Untersuchung legt nahe, dass die Übersterblichkeit zumindest teilweise durch COVID-19 Fälle zu erklären ist und dass durch Impfungen Infektionen verhindert oder ein milderer Verlauf bewirkt wurde. Die Analyse bezieht sich auf Daten vor dem dominanten Auftreten der Omikron-Variante. Aussagen über die zukünftige Entwicklung lässt die Analyse daher nicht zu. cd

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