Nachrichten

Neues Experiment-Design für Reproduzierbarkeit

Datum: 03.06.2020
Rubrik: Wissenschaft

Für einige wissenschaftliche Disziplinen etwa in der Medizin oder der Arzneimittelforschung sind Experimente mit lebenden Tieren nach wie vor unerlässlich. Wissenschaftler sind bemüht, die Anzahl der Versuche so gering wie möglich zu halten. Umfangreiche Standardisierungsprozesse sollen die Effizienz der Experimente erhöhen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern, an dem auch Ökologen der Universität Jena beteiligt sind, stellt im aktuellen Forschungsmagazin „Nature Reviews Neuroscience“ Empfehlungen vor, wie sich die Anzahl der Experimente verringern lässt. Ergebnisse seien dann reproduzierbar, wenn aus einer Erst-Studie gewonnene Forschungsergebnisse durch unabhängige Replikatstudien bestätigt werden können, sagt der Jenaer Professor Holger Schielzeth, einer der Co-Autoren der Studie. Vorgeschlagen wird, die biologische Variabilität bereits in das Design des Experiments zu integrieren, um so allgemeingültigere Ergebnisse hervorzubringen. cd/Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Gezielte Aktivierung statt Dauerbetrieb

Antibiotika-Resistenzen zählen zu den größten globalen Gesundheitsrisiken. Ein Forschungsteam der... [zum Beitrag]

Prof. Popp für biophotonische...

Die internationale Gesellschaft für Optik und Photonik SPIE verleiht Prof. Dr. Jürgen Popp,... [zum Beitrag]

Neues Forschungsprojekt AVATAR-Transfer

In Jena ist Anfang 2026 das Verbundprojekt AVATAR-Transfer gestartet. Ziel ist es, Forschungsergebnisse... [zum Beitrag]

Wenn Keime auf die Nerven gehen

Im ersten Vierteljahr nach einer Lungenentzündung, die in der Klinik behandelt werden musste, verdoppelt... [zum Beitrag]

Pilz neutralisiert die Abwehr von...

Fichtenrinde ist reich an phenolischen Verbindungen, die die Bäume vor krankheitserregenden Pilzen... [zum Beitrag]

100. CAR-T-Zell-Therapie am UKJ

Bei der CAR-T-Zell-Therapie werden körpereigene T-Zellen gentechnisch so verändert, dass sie Krebszellen... [zum Beitrag]

Unterstützung für pflegende...

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Demenz – die Pflege übernehmen überwiegend... [zum Beitrag]

Schneller und energieeffizienter mit...

Künstliche Intelligenz prägt den Alltag immer mehr: Chatbots beantworten Serviceanfragen, KI formuliert... [zum Beitrag]

„Romeo“ ist wieder einsatzbereit

Das Terminal des Ionenbeschleunigers „Romeo“ am Institut für Festkörperphysik der... [zum Beitrag]