Ein internationales Forschungsteam hat nun erstmals die Klimaerwärmung unter dem Kronendach – und damit den Unterschied zum Freiland – mit handfesten Zahlen bestimmt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler, unter ihnen Experten der Friedrich-Schiller-Universität Jena, im renommierten Forschungsmagazin „Science“. Die Waldökologen maßen die Temperaturen im Waldesinneren an 100 Standorten und kombinierten diese in einem Computermodell mit bis zu 80 Jahre zurückreichenden Informationen über die Baumkronendichte des Waldes. Die Zunahme von sommerlichen Hitzewellen und Dürreperioden in Europa werde die Waldbiodiversität verändern. Eine zu starke Auflichtung des Kronendaches sollte daher vermieden werden.
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
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