Pietro Metastasio gilt als einer der bedeutendsten Opernlibrettisten des 18. Jahrhunderts. Seine Stücke – neben den Opern schrieb er auch Serenaten, Kantaten und Oratorien – wurden viele Male vertont und stehen noch heute regelmäßig auf dem Spielplan. Neben Italien erfreuten sich Metastasios Werke vor allem in Städten und an Höfen im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit. Warum das so war und wie die Opern hierzulande aufgeführt wurden, das will die italienische Musikwissenschaftlerin Sara Elisa Stangalino in den kommenden 14 Monaten an der Universität Jena erforschen. Dabei interessiert sie sich vorrangig für die Dramaturgie. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung unterstützt sie dabei mit einem Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler. cd/Foto: Anne Günther/FSU
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