Wissenschaftler arbeiten am optimalen System, um museale Objekte in kurzer Zeit hochauflösend in 3D einzuscannen. An der Universität Jena und der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek beschäftigt sich ein Expertenteam mit dieser Herausforderung – gefördert von der Thüringer Staatskanzlei und der Europäischen Union, die ihre Förderung für das in Deutschland einmalige Projekt „cultur3D“ nun bis Ende 2020 verlängert hat. Seit 2017 floss knapp eine Million Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in das Projekt. Bis Ende des nächsten Jahres kommen weitere 1,3 Millionen Euro dazu. Einmalig ist das Vorhaben deshalb, weil die Wissenschaftler eine innovative Methode erarbeiten, die den vollständigen Prozess vom ersten Erfassen der Objekte mit normierten Metadaten, über das eigentliche Scannen mit gezielt dafür entwickelten Geräten und die Speicherung bis hin zur Präsentation im Web und in Augmented-Reality- sowie Virtual-Reality-Anwendungen umfassen soll. cd/Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
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