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Biobank: Fundus für Forschung und Fortschritt

Datum: 08.08.2019
Rubrik: Wissenschaft

Auffälligkeiten im Blutbild, Genveränderungen, spezifische Antikörper, Eiweiße oder Hormone – Krankheiten hinterlassen Spuren im Organismus. Fachleute sprechen von Biomarkern, die sich in gezielten Laboruntersuchungen von Blut, Urin oder Körpergewebe finden lassen. Auch die medizinische Forschung kommt ohne derartige Laboruntersuchungen nicht aus, wenn es darum geht, Krankheitsursachen zu erkennen oder neue Therapieansätze zu entwickeln. Gesammelt und aufbewahrt wird Biomaterial in hochspezialisierten Speichern, Biobanken genannt. Eine davon ist die Integrierte Biobank am Universitätsklinikum Jena. Entstanden für die Sammlung von Proben für das Kompetenznetz Sepsis und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen, ist sie im vergangenen Jahr erweitert und zur zentralen Forschungseinrichtung der Medizinischen Fakultät ausgebaut worden. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Naturwissenschaftlern, Informatikern und medizinisch-technischen Assistentinnen arbeitet hier erfolgreich zusammen. cd/Foto: Schroll

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