Sie können Lautstärken von über einhundert Dezibel erreichen und konkurrieren so mit dem Lärmpegel von Motorrädern oder Kreissägen: Stöhn-Geräusche, die manche Tennisspieler ausstoßen, wenn sie gegen den Ball schlagen. Ein Team aus der Sportpsychologie der Universität Jena um Dr. Florian Müller und Prof. Dr. Rouwen Cañal-Bruland hat dazu eine Studie gemacht. Dafür wurden erfahrenen Spielern Videoausschnitte einer Begegnung aus dem Profi-Tennis gezeigt. Vom Betrachten der Tennisschläge sollten sie auf die Flugbahn des Balls schließen und dessen Auftreffpunkt bestimmen. Unbemerkt von den Probanden manipulierten die Wissenschaftler jedoch die Lautstärke der Stöhn-Geräusche, die in der Aufzeichnung die Schläge begleiteten. Die Auswertung des Experiments ergab, dass das Stöhnen durchaus einen Effekt hat: Stöhnen beeinflusst die Vorhersage der Ballflugbahn. cd/Foto: Anne Günther/FSU
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