Der böhmische Reformer Jan Hus (um 1370-1415) steht im Mittelpunkt eines zweitägigen Symposiums an der Universität Jena. Unter dem Titel „Jan Hus und seine reformatorische Bedeutung" beleuchten Theologen und Historiker am 9. und 10. Juni die Facetten des Reformers Hus und dessen Wirkungsgeschichte. Anlass des öffentlichen Symposiums im Senatssaal ist das 600. Todesjahr von Jan Hus, der am 6. Juli 1415 in Konstanz als Ketzer öffentlich verbrannt wurde. Der Höhepunkt des zweiten Tages ist ab 10.15 Uhr eine Podiumsdiskussion über „Die Bedeutung von Jan Hus - damals und heute" in der Aula der Universität. Gäste sind willkommen. Weitere Informationen finden sich unter www.theologie.uni-jena.de.
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