Wie Angehörige von Demenzkranken unterstützt werden können, untersuchen Forscherinnen der Universitäten Jena und Hildesheim. Dass psychologische Unterstützung den Pflegenden hilft, hat bereits eine vorausgegangene Untersuchung bewiesen. „Pflegende Angehörige sind häufig körperlich und seelisch überfordert", so Prof. Dr. Gabriele Wilz vom Institut für Psychologie der Universität Jena. Nun sollen über ein Jahr lang 120 Studienteilnehmer in Vergleichsgruppen begleitet werden. Für die Studie werden bundesweit Angehörige gesucht, die einen demenzerkrankten Menschen zu Hause pflegen und bisher keine therapeutische Unterstützung erhielten. Interessierte melden sich per E-Mail an: teletandem@uni-jena.de.Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das aktuelle Forschungsprojekt mit 480 000 Euro.
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