An der Universitätsklinikum Jena ist erstmals eine Kombination aus Bypass-Operation und Stoßwellentherapie durchgeführt worden. Die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie ist damit nach eigenen Angaben die zweite Einrichtung in Deutschland, die das Verfahren einsetzt.
Bei dem Eingriff wurde zunächst ein klassischer Bypass gelegt. Anschließend behandelten die Ärzte den Herzmuskel direkt mit Stoßwellen. Ziel ist es, die Regeneration des geschädigten Herzgewebes zu fördern und die Pumpfunktion des Herzens zu verbessern.
Der erste Patient, der 63-jährige Fred Meyer aus Nordthüringen, litt seit Jahren an einer schweren Herzschwäche. Laut den behandelnden Ärzten verbesserte sich die Herzleistung innerhalb weniger Tage deutlich. Die größten Effekte der neuen Therapie werden nach etwa drei Monaten erwartet.
Foto: Ludek/UKJ
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