In der DDR begann 1959 mit dem „Bitterfelder Weg“ eine systematische Förderung des Laienschreibens. Vor allem Arbeiter sollten auch selbst literarisch tätig werden. Hunderte „Zirkel Schreibender Arbeiter“ entstanden, auch am VEB Carl Zeiss Jena. Der dortige Zirkel bestand von 1960 bis 1990 und gründete sich dann zur „Jenaer Autorengruppe“ um, die sich bis heute trifft. Autoren dieser Gruppe werden am 27. August um 18:30 Uhr im Schiller Gartenhaus alte und neue Texte lesen. Im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Annika Jahns werden sie außerdem erzählen, wie sie den Wandel gestalteten, was ihnen dabei wichtig war und was die Gemeinschaft für sie und ihr Schreiben bedeutet.
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