Fast so alt wie die Jenaer Wasserversorgung selbst sind die Wehklagen, die in Jena zeitweise über das „kostbare Nass“ laut wurden – wenn die Quellen im Mühltal oder aus Ammerbach versagten und aus dem Wasserhahn nur noch ein Röcheln drang, die Sprengwagen der Staubplage nicht Herr wurden oder zu hartes oder gechlortes Wasser die Kochkünste der Hausfrau zunichtemachten. Zeitungsausschnitte und alte Aufzeichnungen bieten bis heute ausreichend Stoff für Anekdoten und Episoden. Eine unterhaltsame Führung der Ausstellung „Wasser marsch!“ mit Andreas Klossek am Samstag, 12. April, 15:00 Uhr, im Stadtmuseum lädt zum Erinnern, Schmunzeln und Vergleich mit unseren heutigen Verbrauchsgewohnheiten ein.
Quelle: ThULB
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