Es war sicherlich ein kalter Winter, als 1458 die Tannen, Kiefern und Fichten gefällt wurden, die im Dachstuhl des Leuchtenburger Schleierturms eingesetzt wurden. Laut dendrochronologischem Gutachten stammen die Hölzer aus der Region, aus Thüringen und Bayern. Welche Geheimnisse der seit 150 Jahren verschüttete Wehrturm noch in sich trägt, soll ein jetzt gestartetes Ausgrabungs- und Freilegungsprojekt unter der Leitung der Stiftung Leuchtenburg zu Tage bringen. Ein Saugbagger wird zunächst unter fachmännischer Steuerung der Firma Strabag und der Burgmeister die zuletzt dort gesammelten Glücksscherben aus den Anfängen der Leuchtenburger Porzellanwelten und danach den Schutt aus dem Jahr um 1873 entfernen. Anschließend sollen die archäologischen Arbeiten beginnen. Später soll der Turm öffentlich zugänglich gemacht werden. cd/Foto: Stiftung Leuchtenburg
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