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Chemiker aus Jena und Leiden legen Grundstein neue Behandlungsmethode

Datum: 12.10.2017
Rubrik: Wissenschaft

Chemikern der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, durch die Entzündungen auf und unter der Haut mit Kohlenstoffmonoxid behandelt werden können. Der gilt gemeinhin als hochgefährlich. Gerät das Gas etwa in die Atemwege, kann es schwere Hirnschäden verursachen oder sogar tödlich sein. In geringer Konzentration hilft der Stoff jedoch beim Heilen, indem er beispielsweise Entzündungen anzeigt und diese bekämpft. Genau diesen Ansatz verfolgen die Jenaer Forscher zusammen mit Kollegen aus dem niederländischen Leiden. Bei ihrer Photodynamische Therapie werden dem Patienten Wirkstoffe verabreicht oder auf die Haut aufgetragen, die sich am Tumor anlagern und mit Licht einer bestimmter Wellenlänge bestrahlt werden. Für die weitere Entwicklung sind nun medizinische Studien notwendig. Nach Partnern hierfür wird bereits gesucht.

Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

 

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