In einer neuen Studie prüfen Wissenschaftler des Instituts für Allgemeinmedizin am Uniklinikum, wie Patienten mit Angststörungen effektiver geholfen werden kann. Dafür entwickelten die Psychologen und Mediziner ein Übungsprogramm, das die Patienten unter Anleitung der Hausärzte und Praxismitarbeiter selbständig anwenden können. Dabei begleiten vertraute Praxisangestellte die Patienten mit regelmäßigen Anrufen. Die Jenaer Wissenschaftler wollen nun mit über 70 Hausarztpraxen die Wirksamkeit dieses Programms testen. Die auf drei Jahre angelegte Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Unter den typischen Symptomen von Angstattacken, wie plötzliche Beklemmung, Atemprobleme und Herzrasen leiden nach Angeben der Jenaer Mediziner immerhin fast 15 Prozent der Bevölkerung.
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