Die Mitteldeutsche Sepsis Allianz wurde gestern in Jena gegründet. Als deutschlandweit erstes Netzwerk vereint sie alle Beteiligten in der Prävention, der Früherkennung, der Therapie und der Nachsorge der Sepsis, also Blutvergiftung. Initiator der Allianz ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum für Sepsis und Sepsisfolgen am Universitätsklinikum Jena. Beteiligt sind über 50 Akut-Krankenhäuser und Reha-Kliniken mit Schwerpunkt in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, aber auch Ärztekammern, kassenärztliche Vereinigungen und Landesministerien. Ziel ist es, eine Kommunikationsplattform zu schaffen, die einen effektiven Behandlungsablauf ermöglicht und die Grundlage für einheitliche Standards bildet. iz
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