Ein Team der Friedrich-Schiller-Universität hat umfangreiche Datensätze zur menschlichen Wahrnehmung von Gerüchen erstellt. Im Rahmen des Projekts wurden über 1.200 Probanden zu 74 chemisch sehr einfach strukturierten Geruchsproben befragt. Ziel ist es, allgemeine Aussagen über die Wahrnehmung bestimmter Substanzen zu ermöglichen.
Ein weiteres EU-gefördertes Projekt erfasst Körpergerüche zur medizinischen Nutzung. Hierbei wurden 2.600 Personen in 17 Ländern befragt, wie sie den Geruch einzelner Körperpartien beschreiben würden und wie er sich, wenn eine Person krank ist oder Sport getrieben hat, unterscheidet. Ziel hierbei ist es, ein standardisiertes Vokabular zu entwickeln. Dabei entstand ein Beschreibungskatalog für verschiedene Gerüche in 13 Sprachen.
Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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